Dienstag, 14. Juli 2009

Immigrant starb bei Überfahrt



Auf El Hierro hat ein Immigrant die Strapazen der Überfahrt mit dem Leben bezahlt. Bereits gestern sind 68 illegale Immigranten in La Estaca angekommen, an Bord ein Toter. Acht Afrikaner mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Einer von ihnen ist gestern Abend im Krankenhaus gestorben, Diagnose der Ärzte: hämodynamischer Schock aufgrund starker Dehydration. Aussagen zufolge war das Cayuco über 15 Tage auf dem Meer unterwegs.
Quelle: Radio Megawelle

Kunstfehler führte zu einer Tragödie

Auf dem spanischen Festland hat ein Kunstfehler zu einer menschlichen Tragöde geführt. Zwei Wochen nach dem Tod der ersten Schweinegrippe- Patientin in Spanien ist gestern deren Baby gestorben. Dem kleinen Jungen wurde ein Nahrungsmittelzusatz in die Venen gespritzt, der eigentlich über eine Magensonde verabreicht wird.In einer Pressekonferenz gab sich der Direktor des Krankenhauses, Antonio Barba Ruiz schwer betroffen von dem Vorfall. Die Behörden haben eine Ermittlung eingeleitet. Pikant dabei: Die an Schweinegrippe gestorbene marokkanische Mutter hatte vor ihrem Tod in Madrid dreimal ein Krankenhaus aufgesucht, ist aber jedes Mal mit einem Rezept wieder nach Hause geschickt worden. Die Familie der Toten hat Klage gegen das Krankenhaus angekündigt.
Quelle: Radio Megawelle

Autofahrer mit dem Tranvia kollidiert

Mit dem Schrecken davon gekommen ist ein Autofahrer in Santa Cruz auf Teneriffa, als er mit seinem Fahrzeug eine rote Ampel überfahren hat und mit dem Tranvia zusammengestoßen ist. Der Unfall hat sich bei La Cervecera ereignet. Der Fahrer wollte an einer Kreuzung die Fahrtrichtung ändern und hat dabei die Schienen der Strassenbahn auf dem Mittelstreifen überfahren und den anrollenden Zug übersehen. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden, über einen Zeitraum von 2 Stunden ist ein Schienenersatzverkehr eingesetzt worden.
Quelle: Radio Megawelle

Spanienweite Razzia wegen Kinderpornografie

Bei einer Spanienweiten Razzia wegen Kinderpornografie hat die Polizei auch auf Teneriffa einen Mann festgenommen. Die insgesamt sechs mutmasslichen Täter sollen kinderpornografische Bilder und Videos übers Internet ausgetauscht haben. Auf die Spur gekommen ist die Polizei der Gruppe nachdem eine Privatperson beim surfen im Internet auf Bilder aufmerksam wurde und Anzeige erstattet hat.
Quelle: Radio Megawelle

18 Fälle von Schweinegrippe auf dem Archipel

Das Gesundheitsamt hat gestern insgesamt 18 Fälle von Schweinegrippe auf den Kanarischen Inseln bestätigt. Darunter ein Mann der an dem H1N1 Virus gestorben ist. Davon 11 auf Teneriffa und sieben auf Gran Canaria. Bisher sind noch keine Grippe A Fälle auf den kleineren Inseln bekannt. Das Gesundheitsamt wird die Presse wöchentlich über die aktuelle Situation informieren.
Quelle: Radio Megawelle

16% Passagierrückgang an Kanarischen Flughäfen



Die kanarischen Flughäfen haben im vergangenen Monat Juni eine Passagierrückgang von 16% verzeichnet. Dabei sind die Airports von Lanzarote und Arrecife mit einem Rückgang von 22% am stärksten betroffen. Zurück zu führen ist das Ergebnis in erster Linie auf die deutlich geringere Zahl an Passagiermaschinen. Aufgrund der Krise haben die Fluggesellschaft ihre Frequenz reduziert. Der Flughafen von Gran Canaria bleibt im Spanienweiten Vergleich weiterhin auf Platz vier, hinter Madrid und Barcelona. Seit Anfang des Jahres sind in Gando über 50.000 Maschinen abgefertigt worden – 274 Maschinen pro Tag. Auf Lanzarote und Fuerteventura waren es seit Anfang des Jahres jeweils rund 20.000 Maschinen.
Quelle: Radio Megawelle

1,6 Milliarden Euro offene Rechnungen

Die öffentlichen Einrichtungen auf den Kanarischen Inseln haben bei den kanarischen Unternehmern insgesamt eine 1,6 Milliarden Euro offene Rechnungen. Das geht aus einem Interview des Vorsitzenden der CEOE auf Teneriffa mit der Zeitung El Dia hervor. Laut Pedro Alfonso dauert es bis zu 130 Tage bis Rechnungen nach erbrachter Leistung bezahlt werden. Gerade kleine und mittelständische Betriebe sind aufgrund der Zahlungsmoral in Gefahr Konkurs anzumelden und Mitarbeiter zu entlassen. Der Vorsitzende der Confederación Española de Organizaciones Empresariales sieht Handlungsbedarf beim Gesetzgeber. Die Frist für öffentliche Einrichtungen sollte laut Pedro Alfonso auf 30 Tage festgesetzt werden.
Quelle: Radio Megawelle